Anna Internet-Lexikon 2026 – Handarbeits-Techniken von A bis Z
Das grosse Anna Nachschlagewerk

Internet‑Lexikon 2026
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Von Applizieren bis Zusammensetzen der Lagen — das Anna Internet-Lexikon erklärt dir alle wichtigen Handarbeitstechniken Schritt für Schritt. Lade es dir als handliches PDF herunter oder stöbere unten direkt durch alle Einträge.

Handarbeitstechniken von A bis Z

Das Lexikon zum Nachschlagen

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A
Abkürzungen · Applizieren · Aufhängetunnel · Außenkanten
ABC
Glossar
Glossar

Abkürzungen

In den Anna-Anleitungen begegnen dir viele Kürzel. Die wichtigsten: Abb = Abbildung, arb = arbeiten, abk = abketten, abh = abheben, abn = abnehmen, anschl = anschlagen, DStb = Doppelstäbchen, feM = feste Masche/n, hStb = halbes Stäbchen, Kettm = Kettmasche/n, Lftm = Luftmasche, li = links, re = rechts, M = Masche, MS = Mustersatz, Nd = Nadel, R = Reihe, Rd = Runde, Rdm = Randmasche, Stb = Stäbchen, str = stricken, U = Umschlag, X-M = X-Masche, zus = zusammen, wdh = wiederholen.

Ab *wdh heißt: eine größere Gruppe (Mustersatz oder Rapport) so oft wiederholen wie angegeben.

Sticken

Allgemeines zum Sticken

Vor Beginn jeder Stickarbeit die Außenkanten der Zählstoffteile mit schmalen Zickzackstichen vor dem Ausfransen sichern. Stickarbeiten unbedingt im Stickrahmen arbeiten, da sich die Maße beim Besticken leicht verändern.

Die meisten Teile werden vor dem Besticken etwas größer als benötigt zugeschnitten. Nach dem Besticken die Stickerei von links leicht dämpfen, dann auf das erforderliche Maß zurückschneiden. Ist nichts anderes angegeben, darauf achten, dass die Stickerei mittig liegt.

Hand-Position beim Freihand-Maschinensticken
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Pappschablone für Applikationsteile
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Nähen

Applizieren mit der Hand

Die Applikationsteile mit rundum 0,75 – 1 cm Nahtzugabe zuschneiden. Die Buchstaben in den Vorlagen geben die Stofffarben, die Nummerierung die Reihenfolge an. Teile feststecken und mit kleinen Überwendlingsstichen applizieren, dabei die Nahtzugaben nach links einschlagen.

Bei steil zulaufenden Spitzen den Stoff bis knapp vor die Nählinie abschneiden — so entsteht eine scharfe Spitze. Bei Innenspitzen die Nahtzugaben bis knapp an die Nählinie einschneiden.

Tipp: Bei Formen mit Rundungen ist es vorteilhaft, eine Pappschablone (ohne Nahtzugabe) anzufertigen und die Stoffkanten mit Heftstichen darum einzureihen.

Nähen

Applizieren mit der Nähmaschine

Als Applikationshilfe wird gerne ein Klebevlies verwendet — ein feines, beidseitig beschichtetes Vlies auf einer Papierschicht. Die Vorlagen sind seitenverkehrt gezeichnet, damit sie nach dem Aufbügeln und Wenden seitenrichtig erscheinen.

Teile aufpausen, grob ausschneiden, auf den Stoff bügeln, auskühlen lassen und exakt ausschneiden. Danach Papierträger abziehen und auf den Hintergrundstoff bügeln. Aufgenäht wird mit dichtem Zickzackstich (Stichlänge 1 mm, Stichbreite 2–3 mm) oder einem Applikationsstich.

Für Außenecken die Nadel knapp neben der Ecke senken, Stoff drehen und weiternähen. Für Innenecken die Naht in der Breite der Zickzackstiche über die Ecke hinaus nähen, am linken Rand senken, drehen, weiternähen.

Klebevlies auf Stoff bügeln
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Nähmaschine Außenecke
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Nähen

Außen- & Schnittkanten versäubern

Schnittkanten werden mit schmalen Zickzackstichen oder einer Overlock-Nähmaschine versäubert. Schnittkanten, die zusammen genäht werden, immer nach dem Zusammennähen versäubern.

  • Nahtzugaben, die auseinander gebügelt werden: jede Kante einzeln versäubern
  • Nahtzugaben in eine Richtung: gemeinsam versäubern
  • Einfach umgeschlagene Säume: vor dem Umbügeln versäubern
  • Doppelt umgebügelte Säume: müssen nicht versäubert werden
Nähen

Aufhängetunnel

Für einen Wandbehang einen Streifen von ca. 8 – 10 cm Breite in der Breite des Behangs zuschneiden. Außenkanten versäubern, Längsseiten rechts auf rechts legen und die drei offenen Seiten zusnähen, dabei an einer Längsseite zum Wenden offen lassen. Teil wenden, Öffnung schließen und den Tunnel mit kleinen Saumstichen knapp unterhalb des oberen Wandbehang-Randes auf die Rückseite nähen.

Nähmaschinen-Detail
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B
Bilderrahmen · Bindloch · Bobbinwork · Boden-Dreieck · Briefecken
Varianten
Vliesofix · Volumenvlies
Sticken

Bilderrahmen

Variante 1: Vliesofix auf die Stoff-Rückseite bügeln, Papierträger abziehen und auf den Karton des Rahmens bügeln — überstehende Kanten auf der Rückseite anbügeln, Bild rahmen.

Variante 2: Volumenvlies auf den Karton bügeln, den bestickten Stoff darüber spannen und auf der Rückseite mit Klebeband fixieren.

Sticken

Bindloch

Zuerst die Konturen der Bindlöcher mit Spaltstichen übersticken (Abb a). Den Stoff innerhalb der Spaltstiche fadengerade einschneiden (Abb b) und mit der Nadelspitze bis an die Spaltstiche auf die linke Stoffseite streifen.

Dann die Kante mit Überwendlingsstichen gleichmäßig dicht umstechen (Abb c und d).

Tipp: Für ein schön rundes Loch mit einem Pfriem in der Mitte beginnend von oben nach unten und umgekehrt den Stoff durchstechen und mit drehenden Bewegungen öffnen.

Bindloch-Stickerei
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Spule
statt Nadel
Dicke Garne maschinell
Maschinensticken

Bobbinwork — Sticken mit starken Garnen

Dicke Garne passen nicht durch die Oberfadenspannung und werden deshalb von Hand auf die Spule für den Unterfaden gewickelt. Der Stoff wird von der Rückseite aus bestickt, sodass die Stickerei später auf der Vorderseite erscheint.

Als Oberfaden eignet sich farblich passendes oder kontrastierendes Nähgarn — oder transparentes Garn, wenn möglichst wenig vom Oberfaden zu sehen sein soll. Die Oberfadenspannung evtl. etwas erhöhen, die Unterfadenspannung lockern, sodass das dicke Garn fließend läuft.

Tipp: Wer Bobbinwork öfter anwendet, schafft sich am besten eine zweite Spulenkapsel an.

Taschen

Boden-Dreieck abnähen

Die Seitennähte bzw. die seitlichen Bruchkanten auf die Naht bzw. die Bruchkante am unteren Rand (Boden) legen und je 1 Dreieck quer abnähen. Das genaue Maß richtet sich nach der jeweiligen Anleitung. Dreiecke mit 1 cm Nahtzugabe abschneiden und die Kanten gemeinsam mit Zickzackstichen versäubern.

Boden · quer
Briefecken nähen
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Nähen

Briefecken nähen

Einfacher Saum mit Briefecken: Außenkanten versäubern. Die gestrichelten Umbruchlinien und die gepunkteten Sticklinien je nach Saumbreite markieren. Ecken einlegen, Saum falten und heften, dann an den Sticklinien ansäumen oder mit Hohlsaumstichen ansticken.

Genähte Briefecken: Ecken im 45°-Winkel abschneiden, an der fertigen Ecke 1 cm Nahtzugabe stehen lassen. Ecke rechts auf rechts legen, zusnähen und die Nahtzugabe auseinander bügeln. Ecke wenden, Säume einbügeln und knappkantig oder von Hand annähen.

C
Crazy-Rose · Crazy-Fläche
Crazy-Rose Stoffteile
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Patchwork

Crazy-Rose & Crazy-Fläche

Crazy-Rose: Zuerst ein unregelmäßiges Fünfeck und unregelmäßige Teile/Streifen in verschiedenen Formen zuschneiden. Einen Streifen rechts auf rechts an Seite 1 des Fünfecks steppen, nach außen umschlagen, überstehende Enden bündig abschneiden. Jeden folgenden Streifen an Seite 2, 3, 4 und 5 anlegen, bis die Runde vollständig ist.

Crazy-Fläche: Unregelmäßige Teile zuschneiden, je zwei rechts auf rechts an einer Kante zussteppen und nach außen umschlagen. Weitere Teile annähen, bis die gewünschte Endgröße erreicht ist, abschließend auf Maß zurückschneiden.

Tipp: Die inneren Runden lassen sich leichter nähen, wenn man kleine Stoffteile verwendet — nach außen hin dürfen die Stücke größer werden.

E
Einfassblende, doppelt & einfach gelegt · Einfassblendenende
Nähen

Einfassblende, doppelt gelegt

Streifen in 4-facher Breite der fertigen Einfassblende plus 2× Nahtzugabe zuschneiden. Eine Schmalseite im 45°-Winkel abschrägen, Streifen in Längsrichtung links auf links zur Hälfte falten und bügeln.

Außenecke: Naht in der Breite der Nahtzugabe vor dem Eckpunkt stoppen, sichern, 90° in die folgende Richtung drehen, Blende nach oben klappen (45°-Winkel entsteht), wieder herunterklappen, direkt am oberen Rand neu beginnen.

Innenecke: Im Eckenbereich eine Verstärkungsnaht steppen, schräg bis kurz vor die Verstärkung einschneiden, Ecke auseinander ziehen und die Blende ansteppen, dabei in der Ecke eine diagonale Falte legen.

Einfassblende doppelt gelegt
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Einfassblende Ecke
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Nähen

Einfassblende, einfach gelegt

Streifen oder Schrägstreifen in 4-facher Breite der fertigen Einfassblende zuschneiden. Zuerst links auf links zur Hälfte falten und den Bruch leicht einbügeln. Streifen wieder aufklappen, die Längsseiten beidseitig zur Mittelfalte legen und bügeln, anschließend an den Bruchkanten nochmals zur Hälfte legen.

1. Methode: Blende auffalten, mit einer Längsseite an die einzufassende Kante stecken und im 1. Bruch ansteppen, dann um die Kante legen, sodass die Blendenkante die Ansatznaht verdeckt — von Hand oder mit der Maschine festnähen.

2. Methode: Gefaltete Blende bis zur Bruchkante über die einzufassende Kante schieben und schmalkantig durch alle Lagen steppen. An Rundungen die Blende leicht dehnen.

Einfassblenden-Ende und -Anfang zusammennähen: Ca. 30 cm vor Ende stoppen, Anfang über das Ende legen, kantenbündig markieren, doppelte Nahtzugabe zugeben, abschrägen, rechts auf rechts zusnähen, Nahtzugabe auseinander bügeln — und die Blende komplett annähen.

F
Flechtborten · Freihand-Maschinensticken
Flechtborten aus Satinbändern
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Borten

Flechtborten

Für Flechtborten jeweils 2 Satinbänder in unterschiedlichen Farben verwenden. Das Satinband S2 zu einem Knoten legen und eine Schlaufe durchziehen. Das Satinband S1 zu einer Schlaufe legen und durch die Schlaufe des Satinbandes S2 schieben. Danach die Schlaufe S2 zusammenziehen und damit die Schlaufe S1 sichern.

Anschließend aus S2 eine Schlaufe legen, durch die Schlaufe S1 schieben und die Schlaufe S1 zusammenziehen. Diese Arbeitsgänge fortlaufend wiederholen.

Tipp: Die Anfänge der Satinbänder etwas länger lassen, damit sie später mit den Bandenden zusammengeknotet werden können.

Maschinensticken

Freihand-Maschinensticken

Die Besonderheit: mit dem Stopf- oder Quiltfuß und ohne Transporteur nähen. Der Stoff lässt sich frei in alle Richtungen führen. Beide Hände mit gespreizten Fingern auf den Stoff legen, Zeigefinger und Daumen bilden einen Ring um die zu übernähende Fläche.

Durch Vor- und Zurückschieben entstehen Zackenlinien, mit Seitwärtsbewegungen rechte Winkel und eckige Formen. Fließende, wellenförmige Bewegungen ergeben harmonisch geschwungene Linien.

Tipp: Quilthandschuhe mit rutschfesten Gumminoppen auf der Handinnenfläche helfen, einen guten Kontakt zum Stoff zu halten.

Freihand-Stick-Muster
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H–K
Hohlsaum · Italienischer Anschlag · Kästchenrand · Kissen
Einfacher Hohlsaum
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Sticken

Hohlsaum

Einfacher Hohlsaum: Den Hohlsaumstich von der linken Gewebeseite arbeiten. Mit der Nadel je 3 (oder so viele wie angegeben) Fäden entlang der ausgezogenen Linie fassen, dann 2 Gewebefäden senkrecht in den umgeschlagenen Saum stechen.

Zackenhohlsaum: Die Gewebefäden versetzt fassen. Hohlsaum beidseitig: Wird der Hohlsaum auch an der zur Stoffmitte zeigenden Seite gearbeitet, das Teil vor dem Sticken drehen.

Stricken

Italienischer Anschlag & Abnähen

Der italienische Anschlag ist sehr elastisch und besonders für Rippen- und Patentmuster geeignet. Er wird mit einem glatten, kontrastfarbenen Hilfsfaden auf einer 1/2 Nadelstärke dünneren Nadel gearbeitet. Basisreihe = M-Zahl/2 + 1 Masche.

  • 1. Reihe: 1 M re, 1 U im Wechsel, enden mit 1 M re
  • 2. Reihe: Die U der Vorreihe rechts stricken, die restlichen M links abheben
  • 3. und folgende Reihen: Re M rechts stricken, li M links abheben

Italienisch Abnähen erfolgt mit einer dicken, stumpfen Sticknadel. Die letzten beiden Reihen mit 1/2 Nadelstärke dünner arbeiten, dann die Maschen mit Sticknadel von rechts nach links bzw. von vorn nach hinten durchziehen.

Rippe
elastischer Rand
Kästchenrand-Stickerei
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Sticken

Kästchenrand

Zuerst die spätere Umbruchkante mit Stepp/Rückstichen vorsticken: bei Punkt a ausstechen, 4 Gewebefäden nach rechts zu b 2 Wickelstiche ausführen. Danach auf der Rückseite von b nach c 8 Gewebefäden weitergehen und die nächsten beiden Wickelstiche genauso sticken.

Anschließend den Stoff oberhalb der gepunkteten Linie nach hinten umlegen und entlang der Umbruchkante „knicken“. Für alle weiteren Stiche stets durch beide Stofflagen stechen und den Faden nach jedem Stich sehr fest anziehen.

Hinweis: Bei sehr feinen Stoffen und Garnen kann der Kästchenrand auch über 3 Gewebefäden gestickt werden.

Nähen

Kissen nähen — vier Verschluss-Arten

Knopfverschluss: 2 Rückseiten-Rechtecke mit gefalztem Saum und 3 oder mehr Knopflöchern. Unter- und Übertritt 1 cm und nochmals 2,5 cm umschlagen, schmalkantig absteppen, Knöpfe annähen.

Klettverschluss: Analog vorbereiten, Klettband mittig auf den Untertritt aufsteppen, zweites Klettband-Teil deckungsgleich auf den Übertritt.

Reißverschluss: 1,5 cm Nahtzugabe an der Verschluss-Naht. Außenkanten bis zur Markierung mit kleinen Stichen, dazwischen mit großen Stichen (Länge 5) nähen, Reißverschluss einsetzen und die großen Stiche auftrennen.

Hotelverschluss: Kein Schließmechanismus — die Rückseiten überlappen sich um ca. 1/3 der Kissenhöhe.

Innenkissen: Außenkanten versäubern, rechts auf rechts mit 1 cm Nahtzugabe nähen, Öffnung zum Wenden offen lassen, mit Dinkelspelz, Füllwatte oder Duftpotpourri füllen.

Reißverschluss einsetzen
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Kräuseln und Rüschen annähen
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Nähen

Kräuseln — Rüschen annähen

2 parallele Steppnähte auf das einzukräuselnde Teil nähen: eine knapp oberhalb der Nahtlinie, die zweite darunter. Fadenenden lang stehen lassen, Stichlänge 3 – 5 mm (je dünner der Stoff, umso kleiner). Die Kante in gleich große Abschnitte teilen und mit Stecknadeln markieren.

Beide Teile aufeinander stecken, Rüsche auf die gewünschte Weite einkräuseln und die Weite zwischen den Stecknadeln gleichmäßig verteilen. An Rundungen und Ecken muss die Rüsche etwas dichter zusammen geschoben werden, damit sie nach dem Wenden genügend Weite hat.

Zuschnitt

Kreis vorbereiten & zuschneiden

Ein Quadrat etwas größer als der gewünschte Kreisdurchmesser auf Seiden- oder Schnittpapier zeichnen und 2× zur Hälfte falten. Vom Mittelpunkt ausgehend fächerförmig den Radius abmessen, Punkte verbinden und entlang der Linie ausschneiden. Papier auseinander falten, Papierkreis auf den Stoff legen und ausschneiden.

Hinweis: Im Fachhandel sind Kreisschneide-Zirkel für perfekte Kreise von 4 – 22 cm erhältlich, z. B. von Prym.

Kreis aus Quadrat zuschneiden
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2× Faden
doppelt anschlagen
Stricken

Kreuzanschlag

Der Anschlag wird mit doppeltem Faden gearbeitet — ein Zusatzfaden muss mindestens doppelt so lang sein wie der Anschlagrand. Die Mitte des Zusatzfadens mit dem Knäuel-Faden zur Anfangsschlinge fassen, danach den einfachen Faden um den Zeigefinger und den doppelten Zusatzfaden um den Daumen führen.

Für die 2. Masche den Daumenfaden loslassen und von innen nach außen um den Daumen legen, die Nadel unter dem innen liegenden Daumenfaden durchführen. Diesen Wechsel stets wiederholen. Nach der Anschlag-Reihe stets 1 Rückreihe links stricken.

M
Makramee · Maßtabellen
Häkeln & Knüpfen

Makramee-Häkelkordel

Einfache Makrameekordel: 3 Luftmaschen anschlagen, in die 2. und 3. Lftm einstechen. 1 Umschlag aufnehmen und durch die ersten beiden Schlingen ziehen, danach mit neuem Umschlag durch die beiden übrigen Schlingen. Anschließend in die beiden mit Pfeil gekennzeichneten Schlingen einstechen, das Abmaschen und Einstechen stets wiederholen.

Doppelte Makrameekordel: 3 Luftmaschen anschlagen, in 2. und 3. Lftm je 1 feste Masche häkeln. Arbeit von rechts nach links wenden, je 1 feste Masche in die mit Pfeil a und b gekennzeichneten Einstichstellen arbeiten. So abwechselnd 2 feste Maschen häkeln und drehen.

Makramee-Häkelkordel
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Makramee-Aufhängung
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Knüpfen

Makramee-Knüpfen — die gängigsten Knoten

Einfache Aufhängung von hinten/vorne · Doppelaufhängung · Aufhängung an einem Stoffrand · Knüpfen auf einen Ring: Doppelt gelegten Faden hinter (oder vor) die Aufhängung legen, Schlinge nach vorn (bzw. hinten) umschlagen und die hängenden Fäden durch die Schlinge ziehen.

Weberknoten (Flachknoten) — nach rechts oder links: in 2 Arbeitsschritten mit 4 Fäden. Mittlere 2 = Leitfäden, äußere = Knüpffäden. Rippenknoten (Kordonknoten): waagrecht, senkrecht oder schräg — Leitfaden 2× umschlingen.

Weitere Grundknoten: Schlingknoten (mit Leitfaden links oder rechts), Überhandknoten, Wellenknoten nach rechts oder links — der spiralenförmige Effekt entsteht automatisch nach 2 – 3 Knoten.

Referenz

Maßtabellen

Damen-Standardmaße in Zentimetern — weitere Größen (Kinder, Herren, Babys) finden sich im Lexikon-PDF.

Damengrößen
Größe3436384042444648505254
Oberweite8284889296100104108112116120
Taillenweite626468727782879297102107
Hüftweite88909498102106110114118122126
Ärmellänge5858595959606059595858
34–54
Damengrößen
N–P
Nähen auf einer Vorlage · Naht-Ecke · Paspel · Puppenkopf
Foundation Paperpiecing
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Patchwork

Nähen auf einer Vorlage (Foundation Paperpiecing)

Miniatur-Quilts und kleinteilige Patchworkblöcke werden einfach und akkurat genäht, indem die einzelnen Stoffstücke in nummerierter Reihenfolge auf den Linien einer Vorlage festgenäht werden. Die Nähvorlage — auf dünnem Papier oder ausreißbarem Stickvlies — wird später entfernt.

Achtung: Die Vorlagen sind immer seitenverkehrt gezeichnet (Spiegelbild des Endprodukts). Da der Stoff auf die unmarkierte Seite genäht wird, erscheint die Patchworkfläche am Ende seitenrichtig.

Stoffteile mit großzügiger Nahtzugabe zuschneiden, Teil 1 mittig auflegen, kontrollieren, dann Teil 2 rechts auf rechts anlegen und auf der markierten Seite mit Stichlänge 1,5 – 2 mm nähen. Papier an der Nahtlinie zurückklappen, Nahtzugabe auf 0,75 cm zurückschneiden — und so Teil für Teil weiter.

Tipp: Manche Kopierläden kopieren direkt auf Stickvlies. Den fertigen Block in alle Richtungen leicht dehnen — dabei springt das Papier an den Nähten ab und lässt sich leicht entfernen.

Nähen

Naht-Ecke

Streifen oder Teile zwischen zwei Stoffflächen einsetzen — z. B. Boden- und Seitenstreifen bei einer Tasche. Den anzusetzenden Streifen kantenbündig an den rechten seitlichen Rand stecken, Stichlänge vor der Ecke verringern und die Naht in der Breite der Nahtzugabe vor dem Eckpunkt stoppen.

Nadel im Stoff lassen, Nähfuß anheben, Nahtzugabe des oben liegenden Teils im 45°-Winkel bis 2 mm vor die Naht einschneiden, beide Teile um 90° nach links drehen, vorsichtig um die Ecke führen und nächste Seite anlegen.

Naht-Ecke
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Paspel herstellen und zwischenfassen
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Nähen

Paspel herstellen & zwischenfassen

Einfache Paspel: Ein zur Hälfte gebügelter Streifen oder Schrägstreifen, der in der gewünschten Breite zusgesteppt wird. Schnurpaspel: Streifen zur Hälfte legen, Kordel/dickes Garn bis dicht an die Bruchkante schieben und mit dem Reißverschluss-Fuß dicht daneben absteppen.

Paspel zwischenfassen: Mit offenen Längskanten rechts auf rechts an die gewünschte Stoffkante legen, in der Paspelnaht anheften. Zweite Stofflage kantenbündig auflegen, wenden, mit Reißverschluss-Fuß 1 mm versetzt zur Heftnaht zur Paspel hin zussteppen.

Paspelende und -anfang zusnähen: Enden ca. 1,5 cm überlappend abschneiden, Paspelnaht an einer Seite auftrennen, Garn/Kordel bündig anstossen, Schmalseite 5 mm einschlagen und über das andere Ende legen.

Puppen

Puppenkopf & -arme

Für den Kopf zunächst einen Vliesstreifen halbieren. Eine Hälfte zu 4 Bändern auseinanderzupfen, die andere fest aufwickeln (Kopfinnenrolle). Die Bänder überkreuz auf die Rolle legen, am unteren Rand abbinden. Schlauchverband überziehen, unter dem Kopf abbinden — der Knoten liegt mittig oben auf dem Kopf.

Zum Abbinden der Augen- und Kinnlinien je 1 Garnstück von 40 cm verwenden, daraus eine Doppelschlinge („Mastwurf“) legen und um den Kopf ziehen. Anschließend Jerseystoff straff überziehen.

Für die Arme den Chenilledraht halbieren, kreuzförmig übereinander legen, in der Mitte verdrehen und in 2 Holzkugeln für die Hände stecken.

Puppenkopf basteln
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Q–S
Quilten · Schräge Ecken · Schrägstreifen · Spitzen · Stoffe färben · Seide bemalen · Stoffschlauch
Quilt-Rahmen mit schrägen Ecken
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Patchwork

Quilten

Das Quilten verbindet die 3 Lagen (Rückseite, Einlage, Oberseite), sodass sich die Einlage beim Waschen nicht verschieben kann. Es gibt unzählige Varianten: dekorative Knoten, Quiltstiche als Konturen, flächenfüllende Gitter oder bildhafte Motive — mit Maschine oder von Hand. Stets von der Mitte ausgehend nach außen quilten.

Für eine Quiltmotiv-Schablone das Motiv abpausen, auf einen Schablonenbogen kleben, vorsichtig aufschneiden (ohne dass Teile lose werden) und die Linien durch die ausgeschnittenen Teile aufzeichnen.

Nähen

Schräge Ecken — Randeinfassung

1. Möglichkeit: Streifen für jede Seite einzeln zuschneiden = Länge der Kante + 2× Endbreite + 3 cm Nahtzugabe. Spitzen im 45°-Winkel abschneiden, annähen und am Eckpunkt (x) mit Rückstichen sichern.

2. Möglichkeit ("Rahmen"): Alle 4 Streifen vorher zu einem Rahmen zusammennähen und dann ringsum aufnähen.

Schräge Ecken nähen = Variante mit etwas breiteren Streifen: 1× Länge + 2× Endbreite + 4,5 cm Nahtzugabe. Tipp: Erst 2 sich gegenüberliegende Seiten annähen, dann die anderen beiden.

Schräge Ecken nähen
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Schrägstreifen zuschneiden
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Zuschnitt

Schrägstreifen zuschneiden & zusammensetzen

1. Methode: Streifen im schrägen Fadenlauf zuschneiden, rechts auf rechts aufeinander legen und zusnähen.

2. Methode (besonders für lange Streifen): Ein Quadrat von 40×40 oder 50×50 cm zuschneiden, 1× in der Diagonalen durchschneiden — es entstehen 2 Dreiecke. Die beiden Dreiecke rechts auf rechts aufeinander legen, zusnähen, Naht auseinander bügeln und im Abstand der gewünschten Streifenbreite Linien einzeichnen. Diese Fläche zu einem Tunnel schließen (Ecken um die Streifenbreite versetzen) und entlang der Linien einen Endlosstreifen zuschneiden.

Zierbesatz

Spitzen anbringen

Spitzenverbrauch = 2× Länge + 2× Breite + 8× Spitzenbreite + 2 cm Zugabe (bei 1 cm Nahtzugabe). Beim Einkaufen einige Zentimeter zur Sicherheit dazurechnen.

Annähen der Spitze: Bei rechteckigen und quadratischen Modellen die Spitze an den Ecken im rechten Winkel anstecken, sodass sich eine Tüte bildet. Tüten auf der Rückseite abnähen und ausbügeln. Bei Spitzen, die nicht stark ausfransen, können die Tüten abgeschnitten und die Nähte versäubert werden.

Spitze in Ecke annähen
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Färben
Reaktivfarben · Backofen
Materialvorbereitung

Stoffe färben

Notwendiges Zubehör: hellgrundige Stoffe (am besten Baumwolle oder Seide), Färbefarben, Reaktionsmittel (Fixiermittel), Wasser, alte hitzebeständige Schüsseln.

Vorbehandlung: Alle Stoffe unbedingt vorwaschen — Bügeln nicht nötig.

Färbevorgang: 450 ml Wasser auf mindestens 60 °C erwärmen, 1 Beutel Farbe einrühren bis komplett aufgelöst, 1 EL Salz zugeben. Parallel das Reaktionsmittel in 250 ml Wasser auflösen.

  • Strukturiertes Ergebnis: Farbe, Reaktionsmittel und Wasser in eine Schüssel mit Stoff geben, im kalten Backofen 30 Min bei 100 °C fixieren
  • Gleichmäßige Färbung: Auf der Herdplatte bei Stufe 5 ca. 30 Min fixieren

Faustformel: Für ein Stoffstück 40×40 cm benötigst du 50 ml Farbkonzentrat, 50 ml Reaktionsmittel und 300 ml Wasser.

Materialvorbereitung

Seide bemalen

Zubehör: naturfarbene oder hellgrundige Seide (möglichst 90 cm breit), Seidenmalrahmen, Dreizackstifte oder Spannkrallen, Seidenmalfarben, 1 dicker Pinsel. Vorwaschen entfällt — Seide läuft beim Dampffixieren ohnehin ein.

Stoffstreifen am Rahmen befestigen. Damit die Farbe nicht streifenfrei läuft, ca. 3 – 5 Tropfen Farbverdünnerkonzentrat hinzufügen.

Faustformel: Bei 90 cm Stoffbreite ca. 1–1,5 ml Farbmischung pro cm Stofflänge. Nach dem Bemalen trocknen lassen, dampffixieren (oft als Service in Bastelgeschäften), 1 – 2 Tage ruhen lassen, dann lauwarm auswaschen.

Seide
Pinsel & Dampf
Stoffschlauch wenden
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Nähen

Stoffschlauch

Für einen Stoffschlauch einen Schrägstreifen der Länge nach rechts auf rechts zur Hälfte legen und die Längsseiten zusnähen. Je dichter an der Bruchkante genäht wird, umso schmaler ist der Schlauch nach dem Wenden. Nahtzugabe auf 5 mm zurückschneiden.

Wendemethoden:

  • Festen Faden (z. B. Knopflochgarn) mit dicker Nadel am Schlauchende festnähen, Nadel mit Öhr voraus durchschieben, am Faden ziehen
  • Wendenadel verwenden
  • Bei breiteren Schläuchen: kleine Sicherheitsnadel
T–Z
Tütenecken · Verstürzen · Y-Naht · Yo-Yos · Zusammensetzen der Lagen
Tütenecken nähen
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Nähen

Tütenecken

Schnittkante versäubern, Band rechts auf rechts der Länge nach zur Hälfte falten, gerade Naht steppen (Nahtanfang und -ende sichern). Nahtzugabe auseinanderstreichen, an der Spitze eine kleine Tüte legen — nicht abschneiden. Ecke wenden, Nahtzugabe mit den Fingerspitzen festhalten und die Spitze mit einer Sticknadel vorsichtig herausziehen.

Nähen

Verstürzen

Werden zwei Teile zusammen genäht, ohne später mit Einfassblende oder Schrägband versäubert zu werden: beide Teile (meist Vorder- und Rückseite) rechts auf rechts aufeinander legen und an allen offenen Seiten zusnähen, dabei an einer langen Seite ein Stück zum Wenden offen lassen.

Ecken oder Spitzen bis kurz vor die Nahtlinien abschneiden, Vertiefungen oder Rundungen einschneiden, dann wenden und die Wende-Öffnungen von Hand oder mit schmaler Geradstichlinie schließen.

re auf re
wenden & schließen
Y-Naht beim Zusammensetzen
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Patchwork

Y-Naht

Die Y-Naht wird beim Zusammensetzen von Rauten oder Sechsecken sowie beim Einsetzen von Streifen, die eine Höhe ergeben sollen (z. B. Boden- und Seitenstreifen an Taschen), eingesetzt. 2 Teile rechts auf rechts aufeinander legen und eine Seite bis zum Eckpunkt zusnähen, der jeweils in Nahtzugabenbreite vor der Stoffkante liegt.

Das nächste Teil rechts auf rechts an eine offene Kante anlegen und genau am Eckpunkt im letzten Stich der vorhergehenden Naht beginnen. So können 3 oder mehr Teile, immer vom Eckpunkt ausgehend, miteinander verbunden werden.

Verzierung

Yo-Yos

Einen Stoffkreis doppelt so groß wie das gewünschte Yo-Yo plus 1 cm Nahtzugabe zuschneiden. Die Außenkante ca. 6 – 7 mm breit nach links wenden.

Knapp neben der Außenkante einen Kräuselfaden mit starkem Nähgarn und Vorstichen einziehen, Anfang mit Knoten und Rückstich sichern. Ist der Ausgangspunkt wieder erreicht, den Faden vorsichtig anziehen, sodass der Kreisrand dicht zusammen geraffen wird, dann vernähen und das Yo-Yo in Form zupfen.

Hinweis: Im Fachhandel gibt es fertige Yo-Yo-Schablonen in unterschiedlichen Größen von Clover — damit gelingen Yo-Yos schnell und gleichmäßig.

Yo-Yo aus Stoffkreis
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Zusammensetzen der Lagen
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Quilten

Zusammensetzen der Lagen

Den Rückseitenstoff ca. 5 cm größer als die Oberseite zuschneiden und glatt auf die Arbeitsunterlage legen. Mit Klebeband fixieren, gleich großes Volumenvlies darauf, darüber das Oberteil mit der rechten Seite nach oben. Die 3 Lagen mit Stecknadeln, gebogenen Sicherheitsnadeln oder Heftpistolen zusammenstecken — immer von der Mitte nach außen glatt streichen.

Dann mit Heftgarn die Lagen zwischen den Befestigungen mit großen Heftstichen zusammenheften: von der Mitte nach außen diagonale Linien im Abstand von ca. 5 – 15 cm anlegen.

Aufbügelbares Volumenvlies wird je nach Anleitung zuerst auf die linke Stoffseite der Rückseite oder der gepatchten Vorderseite gebügelt — immer von der Mitte ausgehend.

Alle Inhalte und Illustrationen stammen aus dem Anna Internet-Lexikon 2026 — dem offiziellen Nachschlagewerk für alle Handarbeitstechniken bei Anna.

Bildquelle aller Illustrationen: © Anna_Internet_Lexikon_2026.pdf

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